AUSGEWÄHLTE NEUIGKEITEN AUS DER WELT DES RECHTS
Kein durchsetzbarer Anspruch des Unterhaltspflichtigen auf Abrechnung oder Vorlage von Nachweisen über die Verwendung des Geldunterhalts Aber: Rechnungslegungspflicht des geldunterhaltspflichtigen Elternteils gegenüber dem unterhaltsberechtigten Kind Nach einer Trennung oder einer Scheidung besteht zwischen den Eltern häufig ein erhebliches Maß an Misstrauen. In der anwaltlichen Praxis stellt sich daher regelmäßig[…]
Die Ehewohnung ist bei einer Scheidung häufig ein zentraler Streitpunkt. Wer nach der Scheidung in der Ehewohnung bleiben kann, hängt nicht allein vom Eigentum ab. Maßgeblich sind vielmehr die Herkunft und Finanzierung der Wohnung, während der Ehe getätigte Investitionen, die konkrete Wohnsituation beider Ehegatten sowie – insbesondere bei minderjährigen[…]
Der Erblasser kann den Pflichtteil eines Pflichtteilsberechtigten – insbesondere eines Ehegatten oder eines Kindes bzw. dessen Nachkommen – auf die Hälfte des gesetzlichen Pflichtteils mindern, wenn zwischen dem Erblasser und dem Pflichtteilsberechtigten zu keiner Zeit oder über einen Zeitraum von zumindest 20 Jahren vor dem Tod des Erblassers kein[…]
Der Erwerb einer Liegenschaft stellt sowohl in finanzieller als auch in persönlicher Hinsicht eine bedeutende Entscheidung dar. Umso wichtiger ist es, die rechtlichen Auswirkungen einzelner Vertragsklauseln genau zu kennen und zu verstehen. In Kaufverträgen findet sich häufig die Formulierung, dass „der Kaufgegenstand wie besichtigt übernommen wird“. Diese sogenannte Besichtigungsklausel[…]
Eine Pflichtteilsminderung wegen fehlenden Kontakts ist nur dann wirksam, wenn die Entfremdung bis zum Tod des Erblassers andauert Grundsätzlich haben Kinder Anspruch auf einen Pflichtteil, auch wenn sie im Testament nicht oder nur teilweise berücksichtigt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen darf der Erblasser diesen Pflichtteil auf die Hälfte mindern. Wann[…]
Bei der Scheidung sind nach den Bestimmungen des Ehegesetztes die ehelichen Ersparnisse zwischen den Ehegatten aufzuteilen Was passiert mit einer von einem oder beiden Ehegatten während der Ehe mit ehelichen Mitteln angesparten Lebensversicherung und was mit einer privaten Altersvorsoge? Eheliche Ersparnisse sind jene Vermögenswerte, die während der Ehe von[…]
Wer ist pflichtteilsberechtigt? Der Ehegatte, der eingetragene Partner und die Kinder des Erblassers haben einen Anspruch auf den gesetzlichen Pflichtteil. Der Pflichtteil soll den nächsten Angehörigen des Erblassers einen Mindestanteil am Erbe sichern. Wie hoch ist der Pflichtteil? Der Pflichtteil beträgt die Hälfte des gesetzlichen Erbteils und wird vom reinen Nachlass berechnet. Pflichtteil trotz Schenkung zu Lebzeiten – was passiert, wenn[…]
Wann ist ein Kind selbsterhaltungsfähig ? Die Unterhaltspflicht der Eltern endet in der Regel mit der Selbsterhaltungsfähigkeit des Kindes. Als selbsterhaltungsfähig gilt ein Kind, wenn es sich aus seinem eigenen Einkommen oder Vermögen selbst erhalten kann. Als Richtlinie kann der Ausgleichszulagenrichtsatz angesetzt werden. Jedes vom Kind erzielte Eigeneinkommen reduziert dessen Unterhaltsanspruch. Was bedeutet[…]
In einem Testament können Sie selbst bestimmen, wer Ihre Erben sein sollen, und wie Ihr Vermögen aufgeteilt werden soll. Einschränkungen ergeben sich aus dem Pflichtteilsrecht: Pflichtteilsberechtigt sind die Ehepartner und die Kinder. Diesen kommt auch wenn im Testament andere Personen zu Erben eingesetzt sind, ein Anspruch auf die Hälfte[…]
Pflichtteilsminderung bei fehlendem Naheverhältnis Wenn zwischen dem Erblasser und einem Pflichtteilsberechtigten (das sind in der Regel Kinder und der Ehegatte/eingetragene Partner) zu keiner Zeit oder über einen zumindest zwanzigjährigen Zeitraum vor dem Tod des Erblassers kein Naheverhältnis bestand, kann der Erblasser den Pflichtteil des Betroffenen in seinem Testament auf die[…]